März 19

aizu-wakamatsu – tsukuba – tokyo

in der zweiten und letzten woche mit dem „HSD Japan Gateway“ projekt der hochschule besuchen wir noch die university of aizu in aizu-wakamatsu in der präfektur fukushima und die university of tsukuba und die letzten tage verbringen wir wieder in tokyo.

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aizu-wakamatsu

alle bilder von aizu-wakamatsu und tsukuba bei flickr >>
alle bilder von tokyo bei flickr >>

am sonntag den 15. märz fahren wir von osaka zunächst mit dem shinkansen zurück nach tokyo und von da aus dann weiter nach kōriyama in der präfektur fukushima. von kōriyama geht es dann weiter mit einem regionalzug weiter ins landesinnere nach aizu-wakamatsu. auf dem letzten stück wird es immer bergiger und auf einigen gipfeln liegt sogar noch schnee.

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wir kommen am frühen abend in aizu-wakamatsu an und gehen am abend essen mit zwei kollegen von der university of aizu, dem geschäftsführer von eyes, japan, einem startup in dem unsere studierende die als outgoings nach japan gehen teilweise praktika machen, und zwei unserer absolventen, die jetzt dort arbeiten. es ist wieder ein traditionelles japanisches restauraunt in dem wir ähnlich wie in kyoto an niederigen tischen auf dem boden sitzen, wobei hier unter den tischen der boden abgesenkt ist, so dass man richtig sitzen kann. die beiden alumi von der hsd sitzen an meinem tisch und erzählen von ihren spannenden projekten bei eyes japan.

in unserem hotel gibt es diesmal keinen onsen, aber ein paar hundert meter weiter richtung bahnstation ist ein öffentlicher onsen mit sauna, den ich und wie kolleg*innen aus unserer delegation später am abend noch besuchen. die atmosphere in der sauna ist anderes als bei uns in deutschland und auch anders als in finnland. man geht nicht mit einem handtuch in die sauna sondern auf den bänken textile matten auf die man sich setzt und neben dem ofen läuft ein fernseher mit tv-shows. und auch hier sind die bäder und saunen nach geschlechtern getrennt.

am montag besuchen wir dann die university of aizu, eine universität die 1993 mit dem schwerpunkt auf computer science und ingenieurwesen gegründet und von anfang an sehr international aufgestellt wurde, einer der gründungsprofessoren was jens herder, der jetzt bei uns in düsseldorf im bereich virtuelles studio, virtuelle realität lehrt. er baute in aizu das computer industry laboratory auf und später bei uns die kooperation der hochschule düsseldorf mit der university of aizu.

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university of aizu
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auch hier beginnen wir mit einem einer campus tour und treffem wir uns dann zu einem austausch mit professoren, einem dekan, mitarbeiter*innen und dem präsidenten und essen am ende gemeinsam.

am abend wollen wir auf die empfehlung von jens in einem bestimmten sushi-restaurant essen gehen, das aber leider gerade geschlossen hat. in der stadt finden wir aber noch eine alternative.

am dienstag laufen wir wieder ins zentrum um eyes, japan zu besuchen und uns dort ihre aktuellen projekte vorstellen zu lassen. zudem hat man vom dach der firma einen tollen blick über die stadt.

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eyes, japan
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danach laufen wir noch ein stück weiter und besuchen die burg im zentrum des ortes inclusive burgmauer und teegarten. die äste der bäume werden hier noch mit seilen gehalten, damit sie im winter nicht unter dem schnee wegbrechen. eine ausstellung in der burg informiert über die geschichte, unter andem über den aizu clan mit eher kriegerischen und autoritäten idealen wie „bereite dich auf den krieg vor, das ist die pflicht eines samurai“ oder „beteilige keine frauen an der politik“.  und vom giebel der burg haben wir noch einmal einen tollen ausblick. dann geht es zurück zum bahnhof und wir machen uns mit dem zug wieder auf den weg zurück nach tokyo.

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zugfahrt von aizu-wakamatsu nach kōriyama

in tokyo bleiben wir diesmal in akihabara, von wo aus wir am mittwoch mit dem tsukuba express zur university of tsukuba fahren, einer stadt etwa 50 km nördöstlich von tokyo. dort besuchen wir die university of tsukuba, die aus anlaß unseres besuches sogar die deutsch flagge vor der uni aufgezogen hat.

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university of tsukuba
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hier sprechen wir wieder zuerst mit dem vizepräsidenten für internationales und professoren und mitarbeitern um dann nach einem gemeinsamen lunch nochmal labore wie das „Computational Geometry and Graphics Lab“ und das „Virtual Reality Lab“ zu besuchen. danach laufen wir dann über den weitläufigen campus mit eigenem starbucks und einer student plaza zurück ins zentrum von tsukuba  wo das tsukuba space center eine H-II-rakete, die für bodentests genutzt wurde aufgestellt hat.

zurück in tokyo besuche ich am abend nach dem essen in akihabara nochmal das metropolitan goverment building in auf der anderen seite des stadtzentrums in shinjuku, wo es jeden abend eine lightshow gibt, mit der verschiedene programme auf das gebäude projeziert werden und später dann noch den asakusa schrein im dunklen, der wieder in der nähe unseres hotels liegt.

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akihabara
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metropolitan goverment building, shinjuku
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asakusa schrein
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am donnerstag haben wir dann nochmal einen freien tag in tokyo leider wieder mit trübem wetter. Ich laufe zunächst etwas in und um akihabara herum, bis zur bahnkreuzung diverser linien an der hijiri bridge.

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akihabara station
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blick von der hijiri bridge

von hieraus fahre ich mit der u-bahn dann nochmal quer durch die stadt zum yoyogi park wo ich schon vor 12 tagen war. da war mir aber nicht klar gewesen, dass hier in kleinen parks am rande des großen parks die berühmten toiletten mit gläsernen wänden von shigeru ban liegen. die wollte ich gerne noch sehen, also fahre ich nochmal ca. 40 minuten durch die stadt. an den kleinen parks bin ich vor 12 tagen auch vorbeigelaufen, habe sie auf dem weg in den yoyogi park aber gar nicht richtig wahrgenommen. einer von den beiden ist auch eigentlich heute „geschlossen“, er birgt eine art erlebnis- oder abenteuerspielplatz und wird wohl auch betreut, wenn er geöffnet ist. er sieht auf jeden fall interessant aus, nur die toiletten funktionieren leider nicht wie sie sollen, das glas ist immer undurchsichtig.

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toiletten im haru-no-ogawa play park
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von hier aus fahre ich dann zurück in den osten der stadt nach yanaka, einen wohngebiet nördlich von akihabara und dem ueno-park. nach einem spaziergang durch yanaka geht es dann zurück nach akihabara zu unserem letzten abendessen in japan in einem family restaurant. am nächsten tag geht es dann vom airport in narita weiter nach korea.

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yanaka
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thomas molck

Veröffentlicht19. März 2026 von xthomas in Kategorie "jp aizu-wakamatsu", "jp tokyo

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