symi
einen ganzen tag verbringe ich auf symi, einer insel mit vielen schönen häuser, oberstadt und kastell, aber auch mit richtig vielen touris, vor allem tagsüber wenn tagestouren von rhodos und anderen inseln hierher führen. zum glück entfernen die sich aber in der regel nicht weit von den tavernen am hafen.
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die fahrt von kastellorizo ist, nachdem wir aus kastellorizo herausgefahren sind, nicht wirklich spannend. im großen abstand geht es an der türkischen küste entlang, ein kurzer aufenthalt in rhodos geht es dann weiter um rhodos herum und nochmal ein stück an der türkischen küste entlang und dann in die bucht von gyalos auf symi, was sozusagen in einer bucht von marmaris in der türkei liegt und wo man sowohl an der nordwest-küste als als auch an der ostküste auf die türkei blickt.
die fähre macht am anleger petalo anleger ein kleines stück ab vom ort gyalos fest. von da laufe ich in den ort. sobald ich im ort bin sind im gegensatz zu fourni, patmos und kastellorizo plötzlich richtig viele touris unterwegs und ein lokal reiht sich an das andere. daran muss ich mich erstmal gewöhnen.
dafür ist mein zimmer bei maravelia’s rooms, gyalos im vergleich zu fourni und kastellorizo deutlich angenehmer, mit einem kleinen balkon zur straße und einer dachterasse mit whirlpool. ich erkunde am abend noch noch etwas den hafen. auch am kay der im prinzip die ganze bucht von gyalos umzieht, liegt eine yacht neben der anderen. ich finde im norden der hafenbucht noch eine badeleiter uns komme so auch heute noch einmal ins meer. später suche ich mir dann eine etwas abgelegenere und ruhigere taverne.
am dienstag geniesse ich dann mein frühstück auf dem balkon. dann mache ich mich auf den weg nach chorio, der oberstadt über dem hafen. die straße an der maravelia’s rooms liegen führt direkt zu einer treppe in die oberstadt.
oben angekommen durchquere ich dann erstmal die typischen vielen kleinen gassen und stoße immer wieder auf diverse kirchen. ansonsten passiert hier in chorio nicht viel. teilweise kann man im osten die bucht von pedi sehen.
es gibt hier in der oberstadt zwei hügel, angekommen und umhergelaufen bin ich zunächst auf dem hinternen. auf dem vorderen hügel ist das kastell, das von überall immer mit seiner weissen kirche von panagia gut zu sehen war. dorthin geht es jetzt weiter und von da habe ich wieder einen herausragenden blick auf den hafen und gyalos und so verweile und geniesse die aussicht.
jetzt geht es zum abstieg, von hier aus führt ein direkter weg über viele treppen herunter nach gyalos. dabei immer wieder der grandiose blick auf den hafen.
unten angekommen stelle ich fest, das auch hier auf symi hinter den herausgeputzten häusern in der erste reihe teilweise ruinen stehen. ich laufe bis zum ufer und zu den beiden skulpturen des fischerjungen michalakis und des schwammtauchers stathis hatzis, der unter anderem 1913 einen 88 meter tauchgang zu einem gestrandeten schiff wagte, und zu den überdimensionierten fahnen am ende des hafens. während ich in chorio und auf den wegen die dahin führen nicht viele menschen getroffen habe, strömen mir auf der straße die rund um die hafenbucht führt, direkt wieder menschenmassen entgegen.
ich laufe weiter die ostseite des hafens entlang um noch zum baden am strand zu kommen. auf dem weg gibt es wieder ein denkmal für die opfer des krieges. am ende der ostseite des hafens steht ein uhrenturm und danach entfernt man sich schon wieder vom hafen. dabei hat man jetzt den blick auf die südseite des hafens, wieder mit windmühlen auf den hügeln.
und dann komme ich tatsächlich zum paradeisos strand mit liegen, service und wassersportangeboten. ich laufe aber noch etwas weiter die küstenstraße entlang und tatsächlich führt mich dann ein weiterer weg zu einer eher einsamen felsenbadestelle wo außer mir gerade noch ein anderes paar ist. ein guter platz zum schwimmen und schnocheln. danach laufe ich noch etwas weiter auf der straße, bevor ich mich auf den rückweg in den ort mache.
auf dem rückweg sehe ich dann nochmal eine blue star fähre die am petalo anleger festmacht. eigentlich wollte ich auch nochmal ins meer, aber die badestelle nah am ort liegt jetzt schon im schatten. daher teste ich einmal den whirlpool auf meiner dachterasse mit blick auf den kastellhügel.
am mittwoch geht es dann schon wieder weiter nach rhodos, die fähre startet aber erst am frühen nachmittag. so bleibt genug zeit für das frühstück auf dem balkon und einen weiteren frappe im café zum schreiben am weblog mit aussicht. auf dem weg zur fähre fällt mir dann auf, dass ich meine wertsachen im tresor des zimmers vergessen habe. jetzt wird es knapp. ich laufe zurück, lasse meinen trolley im café wo ich gerade gesessen habe und hoch zu maravelia’s rooms. aber in mein zimmer haben schon neue gäste eingecheckt und sind mit dem schlüssel unterwegs. aber zum glück hat die frau, die sich gerade um die zimmer kümmert, noch einen zweitschlüssel für den tresor und so komme ich an die sachen und laufe dann zügig zum petalo anleger. heute ist die panagia skiadeni der dodekanisos seaways nicht ganz pünktlich und so schaffe ich es noch knapp an bord.




























































