rhodos
die letzten tage verbringe ich auf rhodos, in der mittelalterlichen altstadt, den häfen und stränden, der antiken akropolis mit stadion und tempeln. am ende fliege ich von rhodos zurück nach düsseldorf.
alle bilder von rhodos bei flickr >>
am mittwoch fahre ich mit der panagia skiadeni der dodekanisos seaways von symi nach rhodos. von symi aus geht es erstmal ein stück ab der türkischen küste entlang und dann nach osten und um die nordöstliche spitze von rhodos herum zum fährhafen.
ich habe wieder eine unterkunft in der altstadt, diesmal in einer nebenstraße der platia evreon martiron im ehem. jüdischen viertel. der „platz der jüdischen märtyrer“ mit einem mahnmal für die 1944 deportierten jüd*innen von rhodos und kos ist heute um des mahnmal herum eher eine tourist*innenfalle mit überteuerten tavernen vor denen die betreiber aufdringlich versuchen die leute anzulocken, teilweise mithilfe von süßen papagaien, die sie den leuten auf die schultern setzen für hübsche fotos.
ich laufe einmal in das stadtviertel südlich der altstadt zu einem supermarkt um mich für die letzten tage zu versorgen. später schwimme ich dann nochmal am strand direkt vor der stadtmauer (erstes bild oben in diesem beitrag).
am donnerstag mache ich dann eine tour rund um die befestigungsmauer der altstadt.
zuerst laufe ich einmal quer durch die altstadt, vorbei an den ruinen der mittelalterlichen kirche des erzengels michael, zum großmeisterpalast und dann von dort über etwa ein drittel der stadtmauer zurück bis zum roten tor. diese perspektive auf die alte stadt fansziniert mich immer wieder, so dass ich diese tour in bis diesmal bei allen vier besuchen in rhodos immer wieder gemacht habe. am roten tor verändert sich meine kameraeinstellung kurzzeitig unbeabsichtigt zu monochrom, was aber auch einen gewissen charme hat.
nach der tour oben auf der mauer laufe ich durch das rote tor aus der altstadt heraus und durch den kleinen park südlich der altstadt am stadtgraben entlang weiter bis zum meer.
und von dort aus geht es dann nochmal zurück unten durch den stadtgraben in dem es auch eine freilichtbühne gibt einmal um die ganze altstadt herum zum nördlichen ende am meer.
am ende komme ich dann zum tor des heiligen paulus direkt am meer. es ist schon später nachmittag und so gehe ich hier unterhalb der stadtmauer nochmal schwimmen im meer an meiner lieblingsbadestelle auch bei den bisherigen besuchen in rhodos. schwimmen mit blick auf festungsmauern. ausserdem lohnt es sich hier auch zu schnorcheln weil es unter wasser viel zu sehen gibt, auch zwei touristische „u-boote“ fahren hier regelmäßig vorbei. sie tauchen nicht wirklich unter aber sie haben einen innenraum mit fenstern durch die man die unterwasserwelt sehen kann.
am freitag, meinem letzten ganzen tag in rostock laufe ich dann noch einmal kurz durch die altstadt zur burg des heiligen johannes am roten tor, wo gestern auch meine fotos aus der wandmalerei im innenraum nur schwarz-weiss waren und ich sie jetzt mochmal in farbe fotografiere.
durch das rote tor verlasse ich wieder die altstadt und laufe heute ausserhalb des stadtgrabens in die andere richtung bis zum tor des heiligen athanasios, wo auf der aussenseite des grabens ein denkmal für die griechischen gefangenen im krieg mit dem faschistischen italien 1940/41 steht.
von hier aus laufe ich dann weiter nach westen weg von der altstadt und zur antiken akropolis auf den monte smith mit einem großen stadion, einem odeon, tempeln und höhlen.
von hier oben auf dem monte smith laufe ich dann weiter zur straße oberhalb der westküste und von dort herunter zurück in die stadt nördlich der altstadt mit einem langen strand bis zur nordspitze.
ich laufe am strand entlang bis zur nordspitz wo ich mit blick auf die vorbeifahrenden fähren schwimme. die sonne steht schon kurz vor dem untergang und nach dem ersten bad im meer laufe ich dann auf der anderen seite im osten der nordspitze zurück am elli strand entlang bis zu einem sprungturm, der mir auch bei den letzten besuchen immer aufgefallen ist, aber diesmal schwimme ich auch nochmal dahin um von der fünf-meter-plattform zu springen.
am letzten abend in griechenland esse ich dann nochmal griechisch vom grill an der moschee. neben korrekten tavernen zum essen gibt es hier auch entspannte clubs mit gemütlichen sofas wo ich am vorherigen abend fotos sortiert habe und musikkneipen mit 80er programm von den doors bis zu livemusik mit gitarrespielenden sänger*innen.
am samstag habe ich dann vor meinem flug am abend noch zeit für eine letzte kleinere tour durch die ritterstraße in der altstadt und den mandraki hafen, bis zum sprungturm am ellistrand nochmal in der sonne.
am ende schwimme ich noch ein letztes mal an meiner lieblingsbadestelle unter der stadtmauer und hole dann mein gepäck aus dem hotel und laufe zurück hierher zur markthalle, hinter der der bus zum flughafen startet. eigentlich soll mein flug um 19.30 starten, muss dann aber wegen starken flugverkehr warten, so dass ich über symi, nysiros und kos nur noch im dunklen fliege. ein rot-blauer schimmer am horizont bleibt aber bis kurz vor der landung in düsseldorf.












































































































