tokyo – osaka – kyoto
in der ersten woche mit dem „HSD Japan Gateway“ projekt der hochschule besuchen wir hochschulen in tokyo, osaka und kyoto. und zwischen den hochschulbesuchen bleibt noch zeit für den ostkaisergarten beim kaiserpalast in tokyo, tempelbesuchen in kyoto und einem stadtbummel und besuch des umeda sky building in osaka.
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am montag, den 9. märz beginnt unsere delegationsreise. gemeinsam mit den kolleginnen diana schnelle, monika katz, prof. jens herder und prof. kay schröder starte ich mit dem besuch im büro des deutschen akademischen austauschdienstes (DAAD) wo wir den direktor des büros in tokyo axel kapernstein und seine kollegin miyuki oyama zu einem ersten austausch treffen.
von dort geht es dann direkt mit der JR tama line weiter zur tama center station und von dort mit der monorail nach hino. dort liegt, ca. 40 km westlich von tokyo die meisei university. schon an der monorailstation in tama center treffen wir einen kollegen von der meisei und fahren gemeinsam weiter. die uni hat einen weitläufigen campur auf einem hügel, auf den rolltreppen hinaufführen.
nach einem ersten treffen mit einem vizepräsidenten, einem dekan, mehreren professoren und mitarbeiter*innen starten wir zu einem rundgang durch die uni. hier gibt es auch ein studentisches rennwagen-projekt (allerdings mit verbrennungsmotor) und in einigen laboren arbeiten studierende auch an weiteren projekten und am ende lädt uns der kollege, den wir schon an der monorail station getroffen hatten noch auf einen kaffee in sein büro.
am dienstag treffen wir uns zunächst in einem café nahe bei unserem hotel in shinjuku mit einem ehemaligen professor der university of aizu, der jetzt an einer anderen uni in der präfektur fukushima lehrt, um uns zu möglichkeiten den austausch mit japanischen hochschulen zu erweitern auszutauschen. danach fahren wir mit der JR chūō east line wieder nach hino zur tokyo metropolitan university. auch hier startet der besuch wieder mit einem austausch mit professor*innen und mitarbeiter*innen und wird dann mit einem rundgang fortgesetzt, bei dem wir unter anderem kleine roboter im foyer des gebäudes besuchen.
am mittwoch machen wir uns dann schon weiter auf den weg nach osaka, unser shinkansen zug geht am frühen nachmittag von der tokyo station und so nutzen kay und ich die zeit bis dahin noch für einen besuch in den nah an der station gelegenen ostkaisergarten beim kaiserpalast in tokyo.
zur verpflegung im shinkansen gibt es bento boxen mit diversen gerichten, teilweise sogar inclusive automatischer erwärmung des inhalts beim öffnen der box. der zug ist superpünktlich und bringt uns in etwa zweieinhalb stunden die 500 km nach osaka.
in osaka kommen wir an der shinkansen-station shin-osaka nördlich des yodo flusses an und fahren mit der metro ins zentrum zur umeda station. auch diese grosse unterirdische station ist an den ausgängen recht verwinkelt und grenzt direkt an die zentrale lokale osaka station. daher irren wir etwas herum bis wir den weg zu unserem hotel, dem APA hotel & resort osaka umeda eki tower finden. hier habe ich mehr glück mit meinem zimmer und lande im 28 stock mit tollem blick auf die stadt. im hotel gibt es wieder einen onsen und einen pool auf dem dach, der aber leider noch geschlossen ist. zum essen gehen wir zur nahegelegenen sonezakiohatsutenjin street, einer weiteren überdachten restaurant- und einkausstraße.
am donnerstag fahren wir in den süden von osaka nach izumi zum momoyama gakuin st. andrew’s college wo wir diesmal zuerst mit der campus tour starten, unter anderen mit der bibliothek, der mensa und dem campus donki (don quijote, kurz donki ist ein discount-laden mit einem gewissen kult-status in japan). danach essen wir dann gemeinsam und tauschen uns dann mit professoren und mitarbeiter*innen der uni aus.
heute geht es dann danach direkt weiter zurück ins zentrum zur international professional university of technologie in osaka (IPUT), eine art hochschule für angewandte wissenschaften hier in japan.
die IPUT liegt dierekt an der lokalen osaka station von wo aus es nach dem meeting dann nur ein kurzer weg zurück zu unserem hotel ist. dabei entdecke ich in dem hochhaus über der station noch auf der etage 17F die taiyo-no-hiroba-plaza
freitag fahren wir dann mit lokalen zügen ca. eine stunde nach kyoto zum doshisha women’s college of liberal arts. der kyōtanabe campus liegt in einem vorort auf einem hügel auf den wieder rolltreppen führen, von oben gibt es dann zum beispiel aus einem raum mit studentischen arbeitsplätzen einen großartigen ausblick auf das land.
hier treffen wir uns mit dem präsidenten, professoren und mitarbeiter*innen zum austausch und nach der campus tour essen wir gemeinsam im büro des präsidenten.
nach dem besuch fahre ich mit kay nach kyoto und wir sehen uns erst zwei schreine an um dann durch die innenstadt zu laufen wo kay ein besonderes japanisches papier besorgt und wir später in einem traditionellen japanischen restaurant essen gehen und zum abschluss noch den fushimi inari schrein besuchen. durch tausend tore soll man da auf einen tollen aussichtspunkt gelanden, aber irgendwann auf dem weg bin ich zu ausgepowert und wir machen uns mit der keihan line auf den weg zurück nach osaka.
am samstag habe wir dann einen freien tag. allerdings ist mir am freitagabend beim herunterladen der bilder meine speicherkarte gecrasht und ich habe noch lange versucht daten zu retten. durchaus auch mit etwas erfolg, aber insgesamt dauert es zu lange. daher schiebe ich das auf, wenn ich wieder zuhause in deutschland bin und nehme mir vor, am samstag erstmal vor eine neue speicherkarte zu besorgen. dazu probiere ich zunächst ein paar cameraläden die ich in google maps gefunden habe, wobei schon das finden mit adressangaben wie „Osaka Station 3 Building, B200 B2-17-3b“ nicht ganz einfach ist, das osaka station 3 building ist natürlich einfach zu finden und auch das zweite untergeschoss B2 aber die nummern suche ich da vergeblich und laufe so die gänge ab. und dann hängt am laden ein schild, bin gerade unterwegs oder der laden hat keine speicherkarten. am ende mache ich mich auf den weg zu yodobashi camera multimedia umeda, einem elektronik- und kamera-kaufhaus wo ich dann auch die karte bekommt. vor dem kaufhaus findet gerade eine kundgebung der sozialdemokratischen partei statt.
von hier aus laufe ich dann zum umeda sky building um nochmal von oben auf osaka zu schauen. beeindruckend sind da auch die rolltreppen die oben zwischen den beiden gebäudehälften zur aussichtsplattform führen und oben auf dem dach dann das floating garden observatory.
nach dem besucht der aussichtsetagen will ich dann noch zum koji kinutani tenku kunstmuseum ein paar etagen tiefer aber es gibt keinen direkten weg sondern ich muss wieder ganz nach unten und dann wieder herauf in die etage 27 F. erst jetzt merke ich, dass es auch ein kombiticket mit der aussichtsplattform gegeben hätte. aber ich frage nach und freundlicherweise muss ich nach vorzeigen meines tickets von der aussichtsplattform nur noch die differenz zum preis des kombitickes zahlen.
Koji Kinutani machte farbgewaltige, spirituell‑symbolische Kunst mit Freskotechnik und Mixed Media – eine Verbindung aus alter europäischer Technik, japanischer Bildwelt und moderner Gesellschaftskritik.
das sagt copilot chat über den künstler und es trifft die werke aus meiner sicht ganz gut 😉
danach laufe ich noch einmal durch die innenstadt bis zum dojima fluss und von dort wieder zurück zu unserem hotel und esse am abend nochmal rustikal in einem izakaya.






























































































































