August 7

kastellorizo

nach dreizehneinhalb stunden mit der fähre von patmos komme ich nach kastellorizo, weit im südosten europas. die insel besteht weitgehend nur aus dem ort in einer großen geschützten bucht um die herum die häuser gebaut sind. es gibt natürlich viele kirchen, ein kastell und auf dem berg oberhalb des ortes ein antikes paleokastro und einen flughafen auf der hochebene. ich erkunde den ort. laufe herauf zu flughafen und paleokastro und mache am ende noch einen badetag inclusive besuch des kastells, kastro rosso.

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alle bilder von kastellorizo bei flickr >>

da ich erst so spät von patmos starte, ist es schon sehr dunkel bei der abfahrt und auch im ersten hafen, den die blue star patmos danach anläuft. das manöver auf lipsi beobachte ich noch, dann gehe ich schlafen, in meine einzelkabine. sie hat zwar kein fenster, aber die meiste zeit werde ich ja ohnehin schlafen. ansonsten ist sie angenehm, mit genug platz auch für meinen trolley und incl. bad mit dusche. und das ticket mit einzelkabine hat auch nur 89 euro gekostet gegenüber 5x euro für die fahrt ohne kabine. allerdings empfange ich in der kabine kein gps signal, so dass es diesmal kein tracking von der fahrt gibt.

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lipsi

ich schlafe gut auf der fahrt, wenn ich auch die weiteren stationen kalymnos, kos, nisyros, tilos und symi verpasse. nach symi komme ich ja in ein paar tagen zurück. nach dem aufstehen erreichen wir dann am freitag etwa um 10.00 uhr immer noch mit zweieinhalb stunden verpätung rhodos, vorbei an vielen großen kreuzfahrtschiffen hinter denen die altstadt fast verschwindet. hier muss jetzt beim an- und ablegemanöver alles etwas schneller gehen und statt einer stunde aufenthalt sind wir schon nach einer halben stunden wieder auf dem weg. aber danach sind es ja immer noch 3 stunden bis kastellorizo, also genug zeit um meine sachen zusammenzupacken und gemütlich auf deck zu frühstücken.

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rhodos
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um 13 uhr komme ich dann mit zwei stunden verspätung an, im kastellorizo. der ort liegt geschützt östlich einer kleinen bergkette in einer größeren bucht in richtung der nur zwei kilimeter entfernten türkei im osten. in der bucht gibt es dann nochmal eine art natürlichen hafen in einer kleinen bucht nach norden. viele häuser liegen an einem weg der rund um die bucht führt mit bars, cafes und restaurants die ihre tische und stühle da direkt am wasser aufgestellt haben, weiteren läden und hotels. dieser „natürliche hafen“ ist dann auch ziemlich voll nachdem die blue star patmos in ihm gedreht und festgemacht hat. ein hier stationiertes kriegsschiff musste vor der ankunft extra ausfahren und vor der insel warten, bis die fähre wieder ablegt.

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anfahrt auf kastellorizo
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ich laufe einmal rund um den hafen zum meinem hotel am südwestlichen ende des hafens. unterwegs schwimmt vor einem café eine meeresschildkröte. mein hotel paradisos kastellorizou liegt hinter der kirche des heiligen georg in pigadi, mein zimmer liegt im erdgeschoss mit ausgang direkt auf die gasse, durch die ich auf den hafen blicke.

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ich starte direkt meine erste erkundung des ortes und laufe erstmal an der westseite des hafens in der gasse hinter den häusern entlang. hier gibt es nicht mehr soviele bars und restaurants wie auf dem weg von der fähre bis zu meinem hotel, am ende des hafenrunds schließt das megisti hotel die bebauung ab. megisti ist der amtliche name von kastellorizo, abgeleitet vom antiken megíste. zurück auf dem weg direkt am wasser habe ich dann den direkten blick auf die gegenüberliegende seite der bucht mit dem zentrum um den fähranleger herum und mit der sonne im rücken.

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ich laufe weiter auf der südseite der bucht bis zum zentralen platz mit supermärkten, einer eisdiele, dem reisebüro und ein paar meter weiter der bäckerei.

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von hier aus laufe ich dann ab vom wasser in die kleinen verwinkelten gassen. es geht etwas aufwärz bis einem platz gleich mit zwei kirchen.

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kirche des heiligen georg von santrape
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kirche des heiligen spyridon
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despina achladiotou, die dame von ro

hier steht auch ein denkmal von despina achladiotou, der dame von ro. im streit um gebietsansprüche mit der türkei soll sie dafür gesorgt haben, dass die nachbarinsel von kastellorizo, die insel ro auf der sie lebte, griechisch blieb, indem sie ihr ganzes leben auf der insel ro lebte und täglich die griechische fahne hiesste.

von hier aus laufe ich wieder herunter zum zweiten kleinen hafen der insel, mandraki. zwischen den häuser stoße ich immer wieder auf ruinen. im zweiten weltkrieg gehörte die insel noch zu italien, wurde dann aber nach der kapitulation italiens im september 1943 von den briten besetzt. die bevölkerung wurde evakuiert bzw. vertrieben. als die briten die insel nach einem deutschen angriff räumten fing ein munitionslager feuer und explodierte. dabei wurden mehr als die hälfte der häuser zerstört.

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von mandraki laufe ich dann rund um den hügel auf dem das kastell steht, das kastellorizo den namen gab zurück zum ort und komme an der ehemaligen moschee an, die heute ein museum zur geschichte kastellorizos beherbergt. von da aus geht es dann wieder um den hafen herum zu meinem hotel.

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am ende ist die sonne zwar schon hinter den bergen südwestlich des hafens verschwunden, aber ich gehe trotzdem noch einmal direkt bei der kirche des heiligen georg in pigadi neben meinem hotel ins meer.

am samstag ist der himmel dann erstmal bedeckt. hier scheint der himmel nicht im juli und august immer wolkenfrei zu sein, wie auf den kykladen, kreta und den dodekanes von patmos bis rhodos. ich frühstücke erstmal länger vor meinem hotelzimmer, mache mich dann aber doch auf den weg zu den bergen der insel. ich laufe direkt hoch zur inselstraße. eigentlich wollte ich über die aus dem ganzen ort sichtbaren treppen mit weißen begrenzungen hochlaufen, entscheide mich dann aber an der straße doch den hinweg über die straße zum flughafen zu laufen. da geht es langezogener bergauf und ist nicht so anstrengend. und vielleicht gibt es später ja wieder etwas mehr sonne.

der weg führt zunächst zu einer größeren kaserne die sie durch das übliche schild, fotografieren verboten ankündigt. von hier aus mache ich aber doch fotos vom hafen in den wenigen momenten, in denen die sonnenstrahlen zwischen zwei wolcken den weg dahin finden. danach geht es dann weiter auf der straße bis zur nordwestseite der insel. wobei das ganze tal zwischen den bergen auf der nord- und der südseite der insel militärgebiet zu sein scheint.

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ein stück weiter, angekommen auf der hochebene der insel, komme ich dann zum flughafen auf dem aber gerade gar nichts passiert. überhaupt wirkt hier alles ziemlich verlassen und leer. nur überall gibt es kleine mit grünem flecktarnmuster angestrichene stellungen für soldaten, die aber auch alle recht verlassen und lange nicht mehr genutzt wirken. ich laufe weiter herauf in richtung paleokastro.

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flughafen kastellorizo
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aufstieg zum paleokastro
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blick auf den hafen und die türkei

das paleokastro war die historische siedlung auf der insel in der dorischen zeit (12. – 11. jahrhundert vor unserer zeitrechung). später in der römischen  zeit im 4. jahrhundert vor unserer zeitrechnung wurden auf den ruinen der dorischen siedlung eine befestigte siedlung errichtet.

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zisterne

in großen zisternen wurde regenwasser gesammelt und die wasserversorgung sicherzustellen. ausserdem gibt es neben diversen weiteren ruinen eint weiteres antikes grab. und einen tollen blick auf den hafen der jetzt auch wieder mehr sonne hat

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das paleokastro liegt auf dem mit ca. 250 metern zweithöchstem berg der insel, der höchste berg mit 273 metern, der vigla mit großen funkmasten liegt direkt daneben über dem kloster des heiligen panteleimon. normalerweise würde ich auf jeden fall immer auch auf den höchsten berg steigen, zumal wenn er so nah am weg ist. aber zum einen ist nicht gut zu sehen, ob man da überhaupt ein entsprechende aussicht hat oder ob zu große teile wegen der funkmasten abgesperrt sind. zum anderen ist es auch schon später nachmittag so dass nicht mehr zuviel zeit verlieren will, weil der ganze abstieg zum hafen ja noch vor mir liegt.

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auch hier wieder die kleinen olivgrünen stellungen. ich laufe zunächst die straße auf der hochebene entlang. dann suche ich nach dem pfad, der zu den treppen und weg führen soll, über die ich dann wieder hinunter zum hafen will. auf der straße kommen mir zwei männer in weißer schutzkleidung und mit einer gittermaske vor dem gesicht entgehen. es wirkt etwas unheimlich, einer der beiden, es sind wohl imker die sich hier um die bienen kümmern, spricht mich an, wo ich da denn hin wolle. da wären viele bienen und ausserdem sei es militärgebiet. irgendwelche betreten verboten schilder habe ich allerdings nicht gesehen. er sagt da wäre kein weg, ich solle zurücklaufen über die straße zum flughafen, also den weg nehmen, den ich schon gekommen bin. nach längerem hin und her, wobei ich darauf bestehe, dass es doch einen weg über treppen herunter zum hafen geben muss, meint er schließlich, wenn ich der straße bis zum kloster des heiligen georg vom berge folge und dann über einen anschließenden pfad weiter, käme ich zu der treppe. also mache ich mich auf den weg, auch wenn der etwas länger ist, weil die straße einen weiten bogen auf der hochebene macht.

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kloster des heiligen georg vom berge
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am ende komme ich zum kloster und finde auch den weg dahinter. hier steht auf ein schild mit dem hinweis auf den fußweg über 1,1 km zum ort. ich höre stimmen und bin nicht ganz sicher ob die aus dem kloster kommen, das eigentlich auch eher verlassen wirkt. später sehe ich eine kleine familie die hier auch wandert. nachdem ich auf den weg zum flughafen, auf das paleokastro und über die ganze hochebene nur einem motorrad und den imkern begegnet bin, treffe ich jetzt immer mehr auf leute. insofern scheine ich auf jeden fall auf den richtigen weg zu sein. am ende der hochebene eröffnet sich dann wieder ein weiter blick auf den hafen und hier beginnt auch die lange treppe herunter in den ort, die wohl mehr frequentiert ist, als die anderen wege der insel ausserhalb des ortes.

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als ich schließlich unten ankomme, ist die sonne wieder hinter den bergen westlich des hafens untergegangen. auf der straße oberhalb des ortes scheint eine wasserleitung gebrochen zu sein. ein bagger steht davor und zwei arbeiter schauen was sie machen können. das wasser läuft derweil die straße herunter richtung ortszentrum. von meinem hotelzimmer gehe ich auch ohne sonne nochmal zum hafen und springe für ein kurzes bad ins meer. irgendwie würde mir an einem tag. an dem ich nicht im meer war etwas fehlen. und hier ist es auch sehr einfach vom hotelzimmer mit eigenem eingang direkt auf die gasse und ca. 30 meter vorbei an der kirche des heiligen georg in pigadi zum meer zu laufen, wo es gleich auch zwei badeleitern ins meer gibt. und zurück ist dann der weg zur abendlichen dusche auch kurz.

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badestelle an der kirche des heiligen georg in pigadi am tag davor in der sonne

am sonntag scheint die sonne wieder von anfang an, aber der tisch direkt vor meinem hotelzimmer liegt zum frühstücken angenehm im schaften.

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heute plane ich nur eine kleinere runde und mehr baden und schnorcheln im meer. ich laufe nochmal oberhalb der häuser an der südseite des hafens entlang. im gegensatz zu gestern liegt die kirche des heiligen merkourios oberhalb meines hotels heute auch in der sonne. ansonsten sieht man auf diesem weg die viele ruinen der im zweiten weltkrieg zerstörten häuser.

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kirche des heiligen merkourios
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von der kirche des heiligen georg von santrape laufe ich wieder herunter nach mandraki, wo ich bessere badestellen  vermute. tatsächlich gibt es da mehrere optionen an der straße nach osten, die ich zunächst weiter entlanglaufe. hier ankern auch große segel- und motoryachten im mehrere millionen-bereich und etwas weiter am ende der straße gibt es dann an der küste zur türkei wieder eine kaserne. auf halben weg zurück finde ich dann meine badestelle an einem kleinen felsenstrand wo es mit taucherbrille und schnorchel dann auch unter wasser viel zu sehen gibt.

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https://www.flickr.com/photos/tombild/54697916648/in/album-72177720328079376
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da heute ja auch mein badetag sein soll, lasse ich die neoprenschuhe und die badehose an und laufe weiter zurück richtung mandraki, wo es einen kleinen strand gab. allerdings ist es hier sehr flach und auch nachdem ich ein ganzes stück herausgelaufen bin geht es mir immer noch nur bis zu den knien. aber ein stück weiter am friedhof und der kleinen friedhofskapelle entlang finde ich nochmal eine gute stelle direkt bei einer weiteren militärstellung, wo man über einen kleinen kai ins wasser kommt.

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von hier aus geht es dann wieder in den ort wo ich noch auf die kreuzritterburg, das kastell das kastellorizo wohl den namen gab weil es auf rotem fels gebaut wurde – castello rosso – will und vielleicht noch in die beiden kleinen museen. ich laufe vorbei an verfallenen häusern die zum verkauf stehen. beim makler der sich hinter dem QR code auf dem schild verbirgt finde es aber weder das haus noch preise. von der burg mit der großen griechischen flagge, auf die man über eine lange stahlleiter hinaufklettern kann, habe ich nochmal einen super ausblick auf mandraki und den hafen.

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mandraki
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ausserdem gibt es hier noch ein ottomanisches hammam aus dem 19. jahrhundert. auf dem weiteren weg zurück in den ort habe ich noch einen schönen blick auf die kleine insel psoradiá, eine von vielen kleinen inseln rund um kastellorizo die man nur mit dem boot erreicht, wozu es allerdings auch reichlich angebote rund um den hafen gibt. dirket unter dem kastell ist das archäologische insel, das aber ebenso wie das museum zur geschichte der insel in der ehemaligen moschee, wie ich später feststelle, nur bis 15.30 uhr geöffnet hat.

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ottomanisches hammam und kastell
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psoradiá
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museum

ich laufe vom museum herunter zum weg um den kleinen felsen auf dem das kastell steht, den ich schon gestern von mandraki kommend entlanggelaufen bin und werfe einen blick auf das lykische felsengrab aus dem 4. jahrhundert vor unserer zeitrechnung.

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dann laufe ich zurück zu meinem hotel und essen auch am letzten abend wie an den beiden abenden davor im little paris, einer netten taverne ein paar meter hinter der kirche des heiligen georg in pigadi direkt am wasser, wobei ich nur am ersten abend einen platz am wasser bekommen habe, gestern und heute bin ich zu spät und alle tische am wasser sind schon belegt. aber auch die anderen tische sind ok, das essen ist lecker und die preise sind günstig. auf dem rückweg zum hotel komme ich wieder an dem denkmal vor der kirche vorbei,  dass an die gestorbenen auf dem schiff empire petral, mit dem kastellorizianer*innen die nach der evakuierung im zweiten weltkrieg zurückkehren wollten von port seid in ägypten aufbrechen wollten, auf dem aber kurz nach dem auslaufen feuer ausbrach und die meisten passagiere starben.

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am montag frühstücke ich dann ein letztes mal vor dem hotel und setzte mich später noch etwas in die eisdiele am platz bei den supermärkten um zu schreiben. die blue star patmos hat von piräus kommend etwa eine stunde verpätung. die zeit nutze ich um nochmal an meine letzte badestelle von gestern abend zu laufen um ein foto in der sonne zu machen und dann reicht es auch noch für einen besuch im archäologischen museum. vom dach des museums sehe ich dann aber die fähre auf den hafen zukommen und mache mich auf den weg zum anleger. mit etwa einer stunde verspätung startet die fähre dann auch zurück nach norden richtung rhodos und symi, meine nächste station.

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archäologisches museum
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thomas molck

Veröffentlicht7. August 2025 von xthomas in Kategorie "gr dodekanes

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