August 19

rethymnon

am vorletzten tag in griechenland fahre ich wieder an die nordküste, nach rethymnon. etwas mehr stadt als der venezianische bilderbuchhafen chania und etwas schönerer hafen und ort als heraklion. unter der mächtigen fortezza liegt eine schöne altstadt mit einem kleinen hafen und auch ein paar stränden.

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um 9 uhr verlasse ich nikos small paradise wieder mit dem kleinen motorboot nach loutro und von dort weiter mit der fähre nach hora sfakion. von den bergen weht ein starker wind herunter auf das meer, so dass die fähre den anleger im ersten anlauf nicht erreicht und einen kreis drehen muss zum zweiten versuch. dann geht aber alles glatt und mit dem bus geht es weiter nach rethymnon mit einmal umsteigen in vrisses.

nach einer woche im „single room“ gehe ich in rethymnon nochmal ins youth hostel. grosse dorms aber eine nette atmosphere mit backpackern aus aller welt und gemütlichen gemeinschaftsräumen.

rethymnon ist anders, nicht so eine bilderbuchstadt wie chania, alles etwas städtischer aber trotzdem mit schönen ecken, einer verwinkelten altstadt in der man sich verlaufen kann (8562 …), fähren, einem kleinen venezianischen hafen mit leuchtturm und piratenschiff (8579 …, 8638 …) und mit einer richtigen burg .

vom „fortezza“ aus kann man die ganze stadt und die umgebung, im westen bis zu den weissen bergen sehen und natürlich immer wieder das meer (8606 …). auf dem felsen stand schon in der antike die akropolis von rethymnon und im 16. jahrhundert wurde hier die burg errichtet. in der zeit der türkischen herrschaft in kreta im 17. jahrhundert wurde in der mitte die moschee gebaut (8609).

ich mag solche orte mit aussicht auf land und meer, wo der wind einem um die ohren weht und man auf alten burgmaueren umherlaufen kann. also bleibe ich etwas länger auf dem fortezza.

danach folge ich den zahlreichen schilder zum museum of contemporary art of crete. das museeum hat ja sogar eine aktuelle webseite, aber als ich es endlich gefunden habe sind die räume verschlossen und verwaist. vermutlich auch in dem sommerferien. moderne kunst hatte ich in den drei wochen griechenland dann doch recht wenig, im vergleich zu meinen anderen reisen.

später laufe ich noch etwas weiter nach westen, einem gewöhnlicheren teil der stadt mit miethäusern, alten fabriken und einem kleinen felsenstrand (8629 …). ich nehme ich nochmal mein tägliches bad im meer, auch wenn ich leider nicht so richtig in die brandung springen kann, denn dort liegen viele kleine felsen und steine unter wasser.

der abschluss des letzten abends in kreta findet stilvoll in der sunset taverne unterhalb des fortezza statt (8625 …). auch von hieraus sind beim sonnenuntergang im abendrot nochmal gut die mehr als 2000 m hohen weissen berge im westen erkennbar, hinter denen ich die letzte woche verbracht habe (8633).

am letzten tag starte ich keine grossen aktivitäten mehr. ich schlendere noch etwas durch die stadt, mache die schöneren fotos vom venezianischen hafen mit der sonne im osten (8638 …) schwimme noch ein letztes mal im meer am östlichen strand hinter dem fischer- und yachthafen (8645 …) mit schöner brandung und nehme am mittag dann den bus nach heraklion von wo aus am abend mein flug zurück nach düsseldorf startet.



thomas molck

Veröffentlicht19. August 2012 von xthomas in Kategorie "gr kreta

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