August 18

heraklion

in heraklion wandere ich einmal heraus auf die zweieinhalb kilometer lange hafenmole und weiter nach westen bis zum stadion, wo der strand beginnt. danach geht es auf die festungsmauer und zurück in die stadt.

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ich schlafe gut auf der fähre von rhodos nach heraklion und stehe am mittwoch erst kurz vor der ankunft auf, frühstücke an deck und beobachte ein letztes mal das anlegemanöver einer großen fähre in diesem sommer. es beeindruckt mich immer wieder, wie diese großen schiffe rückwärz an eine einfache kaimauer fahren und mit ein bis drei festmacherleinen heck und einem buganker festmachen. ausserdem geniesse ich beim anlegemanöver schon den besten blick auf den venezianische hafen mit der festung koules.

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mein hotel, persiphae, ist nicht weit vom hafen und der zentralen busstation im osten der innenstadt. von dort mache ich mich wieder auf den weg zum kleinen venezianische hafen mit der festung koules an der ich vorbei auf die große hafenmole laufe, die zweieinhalb kilometer hinaus ins meer ragt und am ende bin ich schon auf der höhe des flughafens östlich der stadt.

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nach diesem längeren ausflug auf der mole laufe ich dann weiter am meer entlang. wobei ich heraklion schon bei meinem ersten aufenthalt 2012 nicht besonders schön fand und dieser eindruck bestätigt sich jetzt wieder. vom venezianischen hafen bis zum stadion gibt es zwar eine ausgebaute promenade am meer, aber sie ist wie ausgestorben und umgeben von trostlosen häusern und bauruinen. wobei es letztendlich auch damit zu tun hat, dass die deutschen 1941 in vorbereitung der besetzung kretas die stadt zerbombten, dass es hier nicht so idyllische alte häuser zu sehen gibt wie in chania und rethymno. zwischendurch gibt es an der promenade noch ausgrabungen und das natur-historische museeum mit lebensgroßen dinosauriern die sogar ihren schwanz bewegen.

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immerhin gibt es überall graffitis. ich laufe bis zum stadion, wo endlich ein strand beginnt. zwar auch nicht besonders schön, aber eine gelegenheit wenigstens einmal heute ins meer zu springen.

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nach dem bad laufe ich zurück bis zum westlichen ende der festungsmauer und von dort über die mauer einmal rund um die innenstadt bis zur bastion martinego, wo kazantzaki’s grab ist, wer immer das auch war. aber von der höchsten stelle der mauer habe ich einen schönen blick auf die stadt, oberhalb des kulturzentrums Πολιτιστικό Συνεδριακό Κέντρο Ηρακλείου an der leof. plastira, das aber einen eher verlassenen eindruck macht.

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von hier aus laufe ich wieder herunter in die innenstadt und später zurück zu meinem hotel. morgen will werde ich knossos besuchen, der eigentliche grund warum ich in diesem sommer nochmal einen tag in heraklion eingeplant habe. aber das lohnt dann einen eigenen eintrag …

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thomas molck

Veröffentlicht18. August 2016 von xthomas in Kategorie "gr kreta

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