samos, pythagoreion
knapp drei wochen griechenland, sonne, meer, inseln, felsen und ruinen. nach vier jahren fliege ich wieder in die ägäis, diesmal zu den dodekanes, wo ich von samos über fourni und patmos bis nach kastellorizo und zurück nach symi und rhodos fahre. die ersten drei tage bin ich auf samos in pythogoreion, der stadt in der pythagoras lebte und wo der antike hafen von samos lag.
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ich fliege am dienstag früh direkt zum kleinen flughafen von samos. aus der luft habe ich schon einen guten blick auf die alpen und später in der ägäis auch auf fourni, wo ich nach den ersten drei tagen auf samos sein werde. aus der vogelperspektive bestätigt sich die fragmentierte struktur der insel, die mich schon bei der planung bewogen hat, hier einige tage einzuplanen. aber erstmal lande ich auf dem kleinen flughafen von samos, wo jeden tag nur wenige flugzeuge starten und landen.
dementsprechend schnell habe ich mein gepäck und komme schon um 10 uhr aus dem flughafengebäude. aber der nächste bus geht erst um 16 uhr, daher nehme ich für die kurze streck nach pythagoreion ein taxi. letztlich hätte ich den weg auch gut zu fuß gehen können.
mein hotel remezzo liegt etwas erhöht und ich habe aus meinem zimmer und von der dachterrasse einen super blick auf den hafen. ich mache mich auf den weg, den ort zu erkunden und laufe wieder herunter zum hafen und zu den kleinen stränden im osten des ortes und über keine schotterpiste weiter um eine kleine halbinsel herum, an der kläranlage des ortes vorbei zur marina samos im osten von pythagoreion.
auf dem rückweg geht es dann wieder vorbei am paradise strand zur östlichen hafenmole auf dem ein denkmal für im krieg gefallene und ein denkmal von pythagoras steht.
ich laufe einmal um dem hafen herum an der hauptstraße mit den meisten läden vorbei bis zum westlichen ende. neben fischer- und ausflugsbooten liegen die meisten yachten hier mit dem heck zu hafenstraße und nicht in der marina. eine yacht kommt aus hamburg, ansonsten haben die meisten eine griechische oder türkische flagge.
ich laufe auf der großen mole heraus bis zum backbord-hafenleuchtfeuer und danach weiter nach westen zu einer art burg oder festung die ich schon aus dem ort die ganze zeit gesehen habe. es ist der turm von lykourgos logothetis neben der kirche der verklärung des erlösers und einem friedhof.
von hier führt dann ein weg herunter zu den stränden im westen in richtung flughafen. für heute bin ich aber genug gelaufen, daher gehe ich zurück in den ort um noch etwas einzukaufen. jetzt merke ich doch, dass die erkundung des ortes etwas anstrengend war, nachdem ich schon um 4.30 uhr aufgestanden war um den führen flug zu bekommen. ich laufe noch einmal kurz zum kleinen strand an der östlichen hafenmole um im meer zu baden und esse dann im zentrum nicht weit vom hotel und gehe früh ins bett.
am mittwoch schlafe ich lange und nach einem gemütlichen frühstück auf meinem balkon mit aussicht mache ich mich erst spät auf den weg zum turm von lykourgos logothetis nachdem ich gesehen habe, dass der – ebenso wie das archäologische museum – jeden tag nur bis 15.30 uhr geöffnet hat. ich bin um 15.11 uhr da, aber das wird die türe schon geschlossen weil um 15.10 uhr der letzte einlass ist und wohl kein*e besucher*in mehr da ist.
etwas nervig – und meinen vorschlag die öffnungszeiten bei google maps auf 15.10 uhr zu setzen will google nicht akzeptieren – aber ich bin ja noch einen tag hier. heute laufe ich dann erstmal weiter zu den stränden im westen von pythagoreion, am strand entlang geht es bis zum flughafen, wo ich einmal ins meer springe und dann zurück in den ort laufe. zwischen dem turm von lykourgos logothetis und der östlichen hafenmole liegt der antike hafen von samos, mehr ein charakteristischer felsen an dem ich nochmal ins meer springe.
später komme ich dann nochmal hierher zurück zum essen in einem netten restaurant direkt am meer an einem kleinen strand neben dem antiken hafen und besuche danach noch den „art space“, einer art galerie auf der östlichen hafenmole wo gerade eine ausstellung zu den archäologischen erkundungen der letzten hundert jahre gezeigt wird. beteiligt sind da viele deutsche archäologen (erwähnt sind tatsächlich nur männer).
am donnerstag bin ich dann früher auf dem weg und besuche zuerst das archäologische museum mit einer größeren ausgrabungsstätte mit den grundmaueren römischer villen und einem antiken swimmingpool. in der mitte soll ein tempel auf dem 7. jahrhundert vor unserer zeitrechnung liegen, wovon ich aber nicht viel erkenne.
vom museum laufe ich dann wieder herunter zum turm von lykourgos logothetis, diesmal früh genug um mir die beiden etagen mit alten ausstellungengegenständen von innen anzusehen und den friedhof mit der angrenzenden frühe christliche basilika zu besuchen. danach gehe ich den tag ruhiger an, laufe nochmal zum ersten strand im westen um im meer zu baden. ich schwimme mit schnorchel zu einer gelben boje und greif in die leine, die die boje am boden hält. leider ist die mit muscheln besetzt, so dass ich mir die linke hand leicht verletze. ich hoffe aber erstmal, dass das schnell wieder verheilt.
danach schnorchele ich noch einmal im antiken hafen, irgenwie ist das schon meine lieblingsbadestelle geworden.
am frühen abend versuche ich zunächst erfolglos in einem restaurant nahe dem paradise strand östlich vom hafen zu essen, da ist aber leider die küche noch geschlossen. daher laufe ich zu einem souvlaki grill an der hauptstraße, der mir im hotel empfohlen wurde.
da morgen meine fähre schon um 8 uhr abfährt, bin ich dann früh wieder im hotel um zu packen und nicht zu spät ins bett zu gehen. am freitag geht es dann um 8 uhr mit der dodekanisos pride weiter nach fourni.













































