seoul
nach drei wochen in japan fliege ich mit zwei kolleginnen weiter nach südkorea wo wir auch partnerhochschulen der hochschule düsseldorf besuchen und seoul und umgebung erkunden. ich besuche den seoul tower, das künstler*innenviertel mullae, das zentrum mit dem cheonggyecheon fluss, die dongdaemun design plaza, stadtmauer und königspalast, gangnam, die moonlight rainbow fountain an der banpo brücke und zusammen mit den kolleginnen hochschulen in seoul und daegu sowie die eröffnung des eröffnung des gyeonggi center for photography in suwon etwas südlich von seoul.
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am freitag, den 27. märz fliege ich dann mit der leiterin unseres international office und meiner referentin vom narita flughafen tokyo nach seoul und am flughafen winkt das bodenpersonal noch zum abschied.
in seoul fahren wir vom flughafen incheon mit dem zug ins zentrum. der nächste express ist ausgebucht und bevor wir noch eine dreiviertelstunde warten fahren wir mit dem local train der an allen kleinen haltestellen auf dem weg stoppt. in der seoul station steigen wir um in die u-bahn und fahren noch zwei stationen weiter nach myeongdong, einem kleinen viertel mit diversen hostels, kpop-stores und einen night-market mit etlichen street food ständen.
am abend essen wir herausragende chicken wings bei goobne chicken myeongdong und laufen dann noch etwas durch das zentrum, wo es überall schon absperrungen gibt, weil am samstag hier ein großes BTS konzert auf dem historischen gwanghwamun-platz.
am samstag laufe ich zunächst den hügel, auf dem unser hostel unter verschiedenen anderen liegt, herauf und nehme dann die seilbahn auf den namsan berg und fahre oben weiter hinauf auf den n seoul tower.
danach laufe ich ins zentrum zur u-bahn station city hall, aber die station ist gesperrt und so laufe ich etwas weiter vorbei an den absperrungen und einlasskontrollen zum BTS konzert zur nächsten station und fahre von dort nach mullae wo es ein paar blocks mit alternativen läden, cafés, gallerien und ateliers gibt incl. diverser graffities.
nun ist es schon wieder dunkel und ich fahre zurück ins zentrum und laufe entlang der leuchtreklamen und über den night market zurück zu unserem hostel.
am sonntag laufe ich dann von unserem hotel-hügel wieder herunter nach myeongdong vorbei am myeongdong theater zum cheonggyecheon fluss der mitten durch das zentrum fließt und an dem man schön entlanglaufen und ihn auch an verschiedenen stellen über große steine überqueren kann.
an einem großen einkaufszentrum verlasse ich das flussbett wieder und laufe zum dongdaemun history & culture park mit der dongdaemun design plaza (ddp). ich besuche die ausstellung post subculture im ddp museum in dem besucher*innen sich mit texten, bildern, musik und andere elemente der popkultur interaktiv auseinandersetzen können.
danach laufe ich noch etwas durch die futuristische architektur und besuche das dongdaemun stadium memorial das an ein station, das früher hier stand, erinnert. danach laufe ich zum nahegelegenen dongdaemun tor (osttor) und der alten stadtmauer, auf der man hier entlanglaufen kann.
nach einem stück auf der alten stadtmauer laufe ich wieder herunter in den stadtteil chungsin-dong und weiter über den jongmyo square park nach ikseon-dong wo ich durch ein kleines kneipenviertel in einem hanok dorf laufe.
von hier ist es nicht weit zum gwanghwamun platz wo gestern das große bts konzert stattgefunden hat. mittlerweile ist es dunkel und ich laufe noch bis zum sejong center for the performing arts und zum gwanghwamun tor und dann zurück nach myeongdong zu unserem hostel.
am montag fahren wir dann nach heukseok zur chung-ang university, wo wir zuerst ein kurzes meeting mit einer kollegin aus dem international office und einem professor des photographie departements im college of arts haben. der professor kommt aus deutschland und lehrt jetzt hier and der chung-ang university. mit ihm essen wir dann noch im restaurant auf dem seoul campus der chung-ang university.
danach fahren wir gemeinsam mit dem bus vom express bus terminal zum da vinci campus in anseong ca. 80 km südlich von seoul zum photography departement, wo wir weitere kollegen und den dekan des departement und einen deutschen kollegen aus dem benachbarten bereich für skulptur im college of arts treffen.
nach den offiziellen gesprächen fahren wir mit den beiden kollegen aus deutschland noch zu einem traditionellen restaurant am madun-josuji stausee zum gemeinsamen abendessen und schließlich bringen die beiden uns wieder zu einer busstation von wo aus wir zurück nach seoul fahren.
am dienstag besuchen wir dann die ewha woman’s university in seoul. sie hat einen größeren campus westlich der innenstadt und wir spechen zunächst mit kolleginnen aus dem international office, mit denen wir dann auch auf dem campus essen. später hinterlasse ich noch eine grußbotschaft zum 140. geburtstag der hochschule.
direkt neben der ewha woman’s university liegt die yonsei university, eine der größten unis koreas wo wir noch eine runde über den campus machen bevor wir am späten nachmittag nochmal getrennte wege durch seoul nehmen. ich fahre nach gangnam, dem ort der psy’s hit „gangnam style“ den namen gab und in dem die zentrale des samsungkonzern und vieler anderer liegt.
nach einbruch der dunkelheit fahre ich dann noch zur banpo-bridge, wo jeden abend eine lightshow mit wasserspiel präsentiert wird und danach geht es dann mit dem bus über die brücke und zurück nach myeongdong.
am mittwoch geht es dann früh zur seoul station und wir fahren nach daegu zur keimyung university. In daegu liegt der smog noch tiefer in der luft als in seoul. wir werden vom bahnhof abgeholt und fahren erstmal ca. 40 minuten durch die stadt zum campus der universität am stadtrand im westen der stadt. auch hier haben wir wieder zuerst ein meeting mit der vizepräsidentin für internationales, zwei dekanen und dem international office und dann ein gemeinsames mittagessen und eine campus tour. auf dem campus gibt es sogar ein kleines traditonelles koreanisches dorf.
danach geht es dann zurück zum bahnhof und mit dem zug wieder zurück nach seoul, ca. 240 km nach norden. in der seoul station vergesse ich dann beim kauf der express-train tickets für die fahrt zum flughafen am samstag eine tasche am ticketschalter, was mir leider erst im hotel auffällt. ich fahre nochmal die zwei u-bahn stationen zurück und tatsächlich wurde die tasche abgegeben und ich kann sie in einem office zwei etagen tiefer abholen. jetzt am abend sehe ich dann auch nochmal eine kleine lightshow an einem bürogebäude gegenüber der station.
am donnerstag haben wir dann vormittags noch etwas zeit und ich fahre noch zum großen königspalast dyeongbokgung vorbei an einem riesigen wandbild auf einer mauer am yeollin songhyeon square.
danach geht es dann zur hanyang university im osten der innenstadt mit eigener metrostation direkt am campus. nach einem meeting mit dem vizepräsidenten für internationales und dem international office machen wir auch hier noch eine campus tour, unter anderem zur hanyang ontact learning metaverse zone (HOLMZ), einer lernlandschaft in der online und vor-ort kontakt verbunden werden soll (darum ontact) und in dem es lernoasen, studios für onlineaktivitäten und anderes gibt.
später fahren wir dann wieder ins zentrum zur seoul city hall nahe der seoul station und ich laufe durch myeongdong nochmal zu ein paar kpop und anderen läden auf dem weg zurück zum hotel.
am freitag fahre ich dann noch zusammen mit der leiterin des international office zur eröffnung des Gyeonggi Center for Photography in Suwon. da die eröffnung erst am frühen nachmittag beginnt fahren wir zunächst mit u-bahn und bus zur festung hwaseong. die 5,7 km lange stadtmauer ist begehbar, am rande fließt ein kleiner fluss und in der mitte ist ein palast. die festung wurde 1997 in das UNESCO-welterbe aufgenommen.
nach dem besuch des palastes fahren wir dann noch ein kleines stück mit dem bus zum gyeonggi center for photography und hören noch einzelne eröffnungsreden, unter anderem von der schweitzer botschafterin weil die schweiz zur eröffnung eine fotobuchausstellung beigesteuert hat. nach mehreren zeremonien zur eröffnung schauen wir uns dann auch die ausstellung an und treffen nochmal mehrere kollegen von der abteilung für photography der chung-ang university.
am samstag fahre ich dann wieder gemeinsam mit der leiterin des international office mit dem express zum flughafen, was auf jeden fall angenehmer ist als die fahre im „local train“ auf dem hinweg und wir fliegen zurück nach münchen und von dort weiter nach düsseldorf.































































































































































